Nach der 1:5-Heimniederlage gegen den LASK hat Hartberg-Obmann Erich Korherr die Suche nach einem neuen Trainer konkretisiert. Der Nachfolger von Manfred Schmid soll den TSV nach Saisonende mit weniger Legionären und mehr heimischen Talenten prägen. Fix ist laut Korherr bereits, dass der neue Coach aus Österreich kommen wird.
„Es dauert sicher noch ein bisschen. Wir werden alle Angebote, die hereinkommen, prüfen und uns dann auf zwei bis drei Personen festlegen, mit denen wir in intensive Gespräche gehen“, sagte Korherr. Im Umfeld des Vereins gelten Markus Schopp, Jürgen Säumel, Gerald Scheiblehner und Mitja Mörec als mögliche Kandidaten.
Korherr verwies zugleich darauf, dass sich auch internationale Trainer für den Posten melden. „Das ist klar, obwohl es schon faszinierend ist, wie viele internationale Trainer sich anbieten bei uns“, sagte der Obmann. Ein konkreter Name wurde in diesem Zusammenhang nicht genannt.
Sportlich war Hartberg gegen den LASK erstmals in der Meistergruppe deutlich unterlegen, auch wenn Korherr die Leistung über weite Strecken nicht schlecht fand. „Wir haben in der zweiten Hälfte alles oder nichts gespielt, da ergeben sich dann natürlich Räume. Zwischendurch waren wir dem 2:3 sehr nahe, das haben wir leider nicht gemacht und bekommen im Gegenzug dann die Tore“, sagte er. Die Partie endete 1:5.
In die Kaderplanung wird der neue Trainer nach Korherrs Angaben eingebunden. Bei den Stammkräften sei weitgehend verlängert worden, bei den Neuzugängen werde der neue Coach „sicher schon dabei sein“. Jürgen Heil habe ein Angebot vorliegen, die Entscheidung liege bei ihm. Auch mit Paul Komposch möchte Hartberg verlängern.
Beim Stürmer Elias Havel deutete Korherr einen möglichen Abgang nicht direkt an, sprach aber nach dessen Ehrentreffer gegen den LASK gelassen über dessen Entwicklung. Der 23-Jährige könnte damit weiter auf dem Markt interessant bleiben.














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