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Rose Bowl in Pasadena: Österreichs WM-Test in einem Stadion mit großer Geschichte

Redaktionelle Szene zum Thema „Rose Bowl in Pasadena: Österreichs WM-Test in einem Stadion mit großer Geschichte“

Österreich bestreitet seine WM-Generalprobe gegen Guatemala in der Rose Bowl in Pasadena. Die Arena in Kalifornien gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Stadien im Fußball und hat sich im Laufe ihrer Geschichte selbst zu einer internationalen Marke entwickelt.

Das Stadion besteht seit mehr als 100 Jahren und war Schauplatz zahlreicher großer Sportereignisse. Vor allem das traditionsreiche Rose Bowl Game im College Football machte die Arena früh über die USA hinaus bekannt. Später kamen weitere Höhepunkte hinzu, darunter fünf Super-Bowl-Spiele, zuletzt 1993, als die Dallas Cowboys die Buffalo Bills besiegten.

Auch im Fußball hat die Rose Bowl Geschichte geschrieben. Dort fand das Finale der Frauen-Weltmeisterschaft 1999 statt, das die USA im Elfmeterschießen gegen China gewannen. Für viele Fans bleibt zudem das WM-Finale 1994 präsent, in dem Roberto Baggio im Elfmeterschießen für Italien verschoss.

Mit der Partie gegen Guatemala tritt nun auch Österreich in dieser Umgebung an. Für das Nationalteam ist der Auftritt Teil der unmittelbaren Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft. Die Rose Bowl liefert dafür nicht nur den Rahmen, sondern auch den sporthistorischen Hintergrund einer Arena, die selbst längst zum Fixpunkt internationaler Großereignisse geworden ist.

Zum Stadion gehört auch eine dunkle Erinnerung aus der WM-Geschichte: Nach der Weltmeisterschaft 1994 wurde der Kolumbianer Andrés Escobar in seiner Heimat ermordet, nachdem er bei dem Turnier ein Eigentor erzielt hatte. Der Name der Rose Bowl bleibt damit nicht nur mit Titeln und Endspielen verbunden, sondern auch mit einem der tragischsten Kapitel des Weltfußballs.

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