Benjamin Karl hat nach einem umstrittenen Interview im Podcast „Mind Games“ Erklärungsbedarf. Der Doppel-Olympiasieger räumte ein: „Ja, meine Wortwahl war blöd.“ Gegenüber der „Krone“ wies der Snowboarder aber den Eindruck zurück, seine Aussagen würden für Machotum oder Hinterwäldlerei stehen. „Meine Ehe wird jetzt völlig falsch dargestellt“, sagte Karl.
Auslöser der Debatte waren Äußerungen des Wintersportlers über seine Ehe und die Belastungen durch seinen Sport. Karl hatte im Podcast offen über die Situation gesprochen und dabei unter anderem erklärt, seine Frau habe sich vor geraumer Zeit im Zuge seines Wechsels vom Snowboard aufs Rennrad mehr Freiheit gewünscht. Das habe er nicht verstanden. Er verwies darauf, dass er für den finanziellen Background der Familie sowie für das Haus und den Pool zuständig sei – „alles, was sie immer wollte“.
Auch seine Prioritäten im Alltag beschrieb Karl deutlich. Seine Termine hätten Vorrang, wenn er etwa nach Wien müsse. Falls das nicht möglich sei, seien die Kinder groß genug, um damit zurechtzukommen, wenn Mutter und Vater getrennte Wege gingen. Zugleich betonte er: „Ich kann nicht raus aus meiner Haut, das ist mein Leben. Sport ist die Art, wie ich mein Geld verdiene.“
Der 38-Jährige hatte sich mit dem Interview selbst in eine heikle Lage gebracht. Nun bemüht er sich um Einordnung seiner Aussagen und darum, die Diskussion um seine Ehe wieder auf den sportlichen Kontext zu lenken.














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