Die US-Staatsanwältin hat die Ermittlungen gegen den Chef der Notenbank Federal Reserve, Jerome Powell, eingestellt. Ein endgültiges Aus ist das jedoch nicht: Sollte sich die Lage nach Ansicht der Ermittler ändern und die Fakten es rechtfertigen, kann das Verfahren wieder aufgenommen werden.
Die Entscheidung hat auch politische Folgen. Ein republikanischer Abgeordneter hatte seine Zustimmung zu Powells Nachfolger verweigert, solange das Verfahren gegen Powell nicht vom Tisch war. Mit der Einstellung der Ermittlungen ist dieser Vorbehalt nun zunächst entfallen.
Powell steht damit weiterhin im Zentrum eines Verfahrens, das über seine Person hinaus für die Führung der US-Notenbank Bedeutung hat. Die Federal Reserve ist für die Geldpolitik der Vereinigten Staaten zuständig, und die Frage der Nachfolge an ihrer Spitze hat damit auch eine wirtschaftliche und institutionelle Dimension.
Offen bleibt trotz der aktuellen Entscheidung, dass die Ermittlungen bei entsprechender Faktenlage wieder aufgenommen werden können. Für die Besetzung des Chefsessels bei der Fed ist damit zwar eine Hürde vorerst aus dem Weg geräumt, ein abschließender Befund ist die Entscheidung aber noch nicht.














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