Die angeschlagene Warenhauskette Galeria könnte in Deutschland 33 von 83 Filialen schließen. Parallel dazu verhandelt das Unternehmen mit Vermietern über Mietkonditionen und Flächenanpassungen.
Die Gespräche laufen vor dem Hintergrund einer neuen Kreditfinanzierung, die Galeria kürzlich erhalten hat. Sie umfasst bis zu 160 Millionen Euro und stützt nach Angaben aus dem Umfeld des Unternehmens die Verhandlungen mit Vermietern und den Sanierungsplan.
Galeria steht damit weiter unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Die mögliche Schließung von knapp 40 Prozent des Filialnetzes würde das stationäre Geschäft des Warenhauses deutlich verkleinern. Für die weitere Entwicklung der Kette sind die laufenden Gespräche über Mieten und Flächenzuschnitte nun entscheidend.
Wie viele Standorte letztlich betroffen sein werden, hängt den Angaben zufolge von den Verhandlungen mit den Vermietern ab. Die neue Finanzierung verschafft dem Unternehmen zwar zusätzlichen Spielraum, ändert aber nichts daran, dass eine größere Zahl von Häusern zur Disposition steht.













