Das Architekturzentrum Wien zeigt eine Ausstellung über Architektur aus Österreich in Afrika und Asien. Im Mittelpunkt steht die rege Zusammenarbeit nach 1955, die durch die Neutralität Österreichs begünstigt wurde.
Die Schau entführt auf eine Zeitreise nach Persien, Indonesien und Saudi-Arabien. Damit rückt ein Kapitel der Architekturgeschichte in den Blick, das österreichische Entwürfe und Projekte außerhalb Europas zeigt.
Zu den gezeigten Beispielen gehört der Menara Bung Karno in Jakarta. Hannes Lintl präsentierte dem indonesischen Präsidenten Sukarno 1966 das Modell des Fernsehturms, der 300 Meter hoch werden sollte. Der Turm war als architektonisches Symbol eines modernen, unabhängigen Indonesiens gedacht, das sich von der niederländischen Kolonialzeit gelöst hatte.
Die Ausstellung verweist damit auf eine Phase intensiver Kontakte zwischen österreichischer Architektur und Staaten in Afrika und Asien. Das Architekturzentrum Wien nimmt diese Verbindungen nun in den Blick und ordnet sie in einen historischen Zusammenhang nach 1955 ein.














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