In Niederösterreich bleibt das Pendeln für viele Haushalte trotz zuletzt etwas sinkender Treibstoffpreise eine spürbare Belastung. Laut Angaben der Arbeiterkammer zahlen Pendlerinnen und Pendler im Alltag bis zu 150 Euro mehr. Arbeiterkammer-Präsident Markus Wieser fordert deshalb: „Der Weg zur Arbeit muss leistbar sein!“
In Niederösterreich pendeln derzeit exakt 391.061 Personen in einen anderen Bezirk oder sogar in ein anderes Bundesland. Damit sind rund 75 Prozent der Arbeitnehmer Pendler. Jeder vierte Niederösterreicher hat seinen Arbeitsplatz in Wien.
Der durchschnittliche Weg zur Arbeit beträgt laut Arbeiterkammer-Experten 31 Kilometer und liegt damit über dem Österreich-Schnitt von 27 Kilometern. Besonders lang ist die Strecke für viele Beschäftigte, die täglich größere Distanzen zurücklegen müssen: 107.789 Personen fahren mehr als 50 Kilometer zur Arbeit, jeweils für den einfachen Weg.
Als Ursache für die hohe Belastung wird auf die Spritpreise verwiesen, die durch Kriege und Krisen gestiegen sind. Auch wenn die Treibstoffpreise derzeit etwas sinken, bleibt das Haushaltsbudget vieler Bürgerinnen und Bürger durch die täglichen Fahrten zur Arbeit stark beansprucht.














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