Kevin Warsh soll am 15. Mai den Chefsessel der US-Notenbank Federal Reserve übernehmen. Nach dem Ende der Ermittlungen gegen Jerome Powell ist ein Hindernis für den geplanten Wechsel aus dem Weg geräumt worden. Für Anleger ist die Personalie von großer Bedeutung.
Der neue Vorsitzende der US-Zentralbank wird nach dem Federal Reserve Act von 1913 vom Präsidenten bestimmt, sofern der Vertrag des bisherigen Amtsinhabers nicht verlängert wird. Allerdings muss der Senat die Entscheidung bestätigen. Konkret ist dafür der Bankenausschuss zuständig, in dem 13 Republikaner von Donald Trump und elf demokratische Mitglieder sitzen.
Grundsätzlich haben alle 13 Republikaner des Ausschusses zu verstehen gegeben, dass sie Warsh unterstützen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kandidat des US-Präsidenten die erforderliche Zustimmung erhält. Für die Finanzmärkte ist der anstehende Wechsel an der Spitze der Fed ein relevanter Faktor, weil er die künftige Geldpolitik der wichtigsten Notenbank der Welt betrifft.
Warsh ist von Trump zum nächsten Fed-Chef bestimmt worden. Mit dem nun beseitigten Stolperstein dürfte der Blick der Märkte stärker auf das weitere Verfahren im Senat und den Termin des Amtsantritts am 15. Mai gerichtet sein.














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