Mit den ersten wärmeren Frühlingstagen beginnt in Klosterneuburg (Niederösterreich) wieder die Eis-Saison. Dort führt die Familie Leonardelli seit vier Generationen einen Eissalon – und verweist auf eine lange Geschichte, die 1890 mit Lodovico Leonardelli aus einem italienischen Bergdorf begann.
Lodovico kam nach Wien und wollte zunächst beim Stadtbahnbau arbeiten. Im 20. Wiener Gemeindebezirk lebten zu Monarchie-Zeiten viele italienische Familien, die sich dort niederließen. Statt auf der Baustelle landete er schließlich in einer Zuckerbäckerlehre. Um 1900 eröffnete er seinen ersten „Gefrorenes Salon“.
Später kam ein weiterer Salon in Klosterneuburg dazu. Heute erzählen Franz Leonardelli und seine Tochter Mona die Familiengeschichte in ihrem zweiten Eissalon in der Stadt. Mona Leonardelli führt den Betrieb als Urenkelin in vierter Generation. „Eis übersteht alle Krisen“, sagt sie.
Früher habe es nur klassische Sorten gegeben, heute sei die Auswahl deutlich bunter, heißt es aus der Familie. Das Geschäft hat damit nicht nur verschiedene Krisen, sondern auch mehrere Generationen überdauert. Für die Leonardellis steht es exemplarisch für ein Gewerbe, das sich über Jahrzehnte behauptet hat.














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