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Höhere Kosten drücken die Schausteller auf dem Georgi Kirtag

Redaktionelle Szene zum Thema „Höhere Kosten drücken die Schausteller auf dem Georgi Kirtag“

Beim Georgi Kirtag in St. Georgen, einem Ortsteil von Eisenstadt, haben an diesem Wochenende viele Menschen die Fahrgeschäfte und das Festzelt besucht. Bei den Schaustellern und Fahrbetrieben ist die Freude über die erste große Veranstaltung in der Region heuer jedoch getrübt: Inflation sowie hohe Energie- und Lebenshaltungskosten belasten die Umsätze.

„Es geht noch so im Großen und Ganzen, aber natürlich: man spart“, sagte der Schausteller Daniel Schlögl aus Neusiedl am See. Nach der Winterpause hoffen die Betriebe zwar auf gute Geschäfte, doch die Teuerung wirkt sich spürbar aus.

Hohe Investitionen für neue Fahrgeschäfte

Auch neue Attraktionen sind für die Unternehmen teuer. Ein kleines Kinder-Ringelspiel kostet laut Schaustellerangaben an die 100.000 Euro. Für ein neues Autodrom müsse man mit rund einer Million Euro rechnen, sagte Heinz Gruber aus Forchtenstein. Dazu kämen die jährlichen Aufwendungen für Wartung und Pflege.

Im Burgenland gibt es nach Angaben der Schausteller noch rund 25 Unternehmen. Viele von ihnen kämpfen zudem mit Nachwuchssorgen, weil an fast jedem Wochenende gearbeitet wird und das ständige Unterwegssein belastet. Als positiver Aspekt bleibt aus ihrer Sicht die Freude und Begeisterung von Kindern und Jugendlichen.

Der Zuspruch beim Georgi Kirtag fiel dennoch groß aus. Nicht nur die Fahrgeschäfte waren gefragt, auch das Festzelt war am Samstag noch weit nach Mitternacht voll.

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