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Leak im Außenministerium: Der Fall erinnert an die Affäre um Amtsrat Alois K.

Redaktionelle Szene zum Thema „Leak im Außenministerium: Der Fall erinnert an die Affäre um Amtsrat Alois K.“

Der Freispruch von Ex-Generalsekretär Johannes Peterlik lässt offen, wer die geheimen Dokumente aus dem Außenministerium weitergegeben hat. Der Fall verweist zugleich auf eine frühere Affäre im selben Haus: Über Jahre hatte der Amtsrat Alois K. aus der Chiffrierabteilung Depeschen aus dem Außenministerium getragen und wurde dafür bestraft.

Im aktuellen Verfahren geht es um die sogenannten Nowitschok-Dokumente. Wer die Unterlagen weitergab, blieb nach dem Freispruch ungeklärt. Damit ist die Frage nach dem Ursprung des Leaks im Außenministerium weiter offen.

Ein früherer Verdacht in Wien

Die Erinnerung an einen anderen Fall reicht bis in den April 1969 zurück. Damals wurde Alois K. aus heiterem Himmel zur Vernehmung geladen. Ein Aktenvermerk verwies auf eine „Information von streng vertraulicher Seite“.

Gerichtsverwertbare Beweise lagen der Staatspolizei zunächst nicht vor. K. redete sich aber in seiner ersten Befragung selbst um Kopf und Kragen. Der Fall gilt als Parallele zu den heutigen Ermittlungen rund um die Weitergabe von Unterlagen aus dem Außenministerium.

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