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Rechtsstreit um Künstlerwohnung von Heinz Frank blockiert Besuch

Redaktionelle Szene zum Thema „Rechtsstreit um Künstlerwohnung von Heinz Frank blockiert Besuch“

Die besondere Wohnung des Wiener Bildhauers Heinz Frank in Rudolfsheim-Fünfhaus ist zwar unter Denkmalschutz gestellt, öffentlich besichtigt werden kann sie aber nicht. Grund ist ein seit Jahren andauernder Rechtsstreit zwischen der Hauseigentümerin und dem Denkmalamt.

Frank hatte die Wohnung, in der er bis zu seinem Tod 2020 lebte, mit ungewöhnlichen Details gestaltet. In dem früheren Arbeiterzimmer finden sich unter anderem skurrile Skulpturen, ein aus der Wand hervorzaubernder Tisch und eine Lackierung mit Holzmaserung, die an seine Körpergröße angepasst wurde.

Seine Tochter und Nachlassverwalterin Lilli Breuer-Guttmann setzt sich seit dem Tod des Künstlers dafür ein, dass die Wohnung für die Öffentlichkeit zugänglich wird. Im Interview mit „Wien heute“ beschrieb sie, wie Frank an vielen Elementen der Wohnung über Jahre gearbeitet habe. So habe er etwa rund 20 Jahre über die Gestaltung eines Spiegels nachgedacht.

Auch das Bett in einer Nische hinter einer Schiebetür gehört zu den besonderen Einbauten. Breuer-Guttmann erklärte dazu, in der Wohnung gebe es nur eine Heizung. Der Bereich hinter dem Bett werde nicht beheizt, weshalb es sinnvoll sei, die Körperwärme einzufangen.

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