Das Stationentheater „Ganymed Areal“ von Jacqueline Kornmüller ist derzeit am Otto Wagner Areal auf den Steinhofgründen in Wien-Penzing zu sehen. Nach Angaben aus dem Umfeld des Projekts lauschen dort täglich rund 700 Menschen den Stimmen „(nicht nur) armer Seelen“.
Die Produktion breitet sich über das Gelände der früheren Psychiatrie aus und nutzt damit Räume mit profunder Geschichte. Das Theater versteht sich als Stationentheater außerhalb der gewohnten Plüschzone und ist auf wechselnden Schauplätzen in Wien präsent. Zuvor führte das Konzept bereits an Orte wie das Kunsthistorische Museum, den Theseustempel, das Parlament und das Naturhistorische Museum.
Jacqueline Kornmüller erkundet mit ihrem Theaterprojekt jeweils Räume, die durch ihre Geschichte geprägt sind. Für das aktuelle Vorhaben arbeitete ihr Label „Wenn es so weit ist“ am Otto Wagner Areal auch mit der Musik- und Kunst-Privatuniversität sowie dem Wien Museum zusammen.
Auf dem Areal setzen die Bläser der Formation Federspiel dem Publikum im Pavillon 14 mit „drückend tönender Luft“ zu. Das Projekt verbindet damit Theater, Musik und den besonderen Ort auf der Baumgartner Höhe zu einer Aufführung, die sich über mehrere Stationen entfaltet.














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