Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) will Waldbrände in Niederösterreich künftig mit Drohnen früher erkennen und sucht dafür Pilot-Gemeinden und Feuerwehren. Hintergrund sind die zuletzt gestiegenen Waldbrandzahlen in Folge von Trockenheit und langen Hitzephasen.
Nach Angaben des KFV soll eine neue Software für Drohnen in der nächsten Testphase helfen, selbst kleinste Hitzequellen innerhalb weniger Minuten in Echtzeit zu lokalisieren. Einsatzkräfte sollen dadurch rasch alarmiert werden, um eine Ausbreitung der Brände zu verhindern.
Die Wälder sind nach dem niederschlagsarmen Frühling auch heuer in weiten Teilen des Landes zu trocken. Seit Jahresbeginn gab es in Österreich bereits mehr als 50 Waldbrände, die meisten davon im März. Auch in den kommenden Wochen werden keine ergiebigen Niederschläge erwartet, die für Entspannung sorgen könnten.
Mit dem System sollen nicht nur akute Hitzequellen erkannt werden. Die Drohnenaufnahmen sollen auch helfen, Waldgebiete auf besonders gefährdete Zonen zu analysieren. Dabei werden auffällige Temperaturmuster, Trockenstress und potenzielle Risikobereiche ausgewertet, vor allem in schwer zugänglichen Gebieten.














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