Michael Dell ist neu unter die reichsten Milliardäre der Welt gerückt. Der Gründer von Dell hält noch immer 40 Prozent an jenem Unternehmen, das er im Studentenheim gegründet hat. Damit taucht er im aktuellen Reichstenranking auf, während zu den größten Verlierern des laufenden Jahres Bernard Arnault und Steve Ballmer zählen.
Im Bloomberg-Ranking liegt Dell damit in einer Gruppe von sechs besonders Vermögenden, die sich bei jedem Kursausschlag der großen Technologiekonzerne rasch verschieben kann. Wenn Alphabet, Amazon, Microsoft und Meta ihre Zahlen veröffentlichen und die Aktienkurse nach unten oder oben ausschlagen, können die Vermögen ihrer Gründer und Chefs auf dem Papier um mehrere Milliarden Dollar steigen oder fallen.
Die Spitzengruppe im Ranking liegt eng beieinander. Larry Page und Sergey Brin von Google, Amazon-Gründer Jeff Bezos und Meta-Chef Mark Zuckerberg bewegen sich jeweils zwischen 240 und 290 Milliarden Dollar. Elon Musk liegt mit 655 Milliarden Dollar deutlich vor ihnen. Nur einer der sechs Reichsten im Bloomberg-Ranking ist seit Jahresbeginn ärmer geworden: Oracle-Gründer Larry Ellison. Bei Oracle belasten Sorgen, dass KI Softwarefirmen Geschäft wegnehmen könnte, die Aktie.
Dell profitiert davon, dass sein Vermögen weiterhin eng mit dem von ihm aufgebauten Konzern verbunden ist. Dass er nun neu unter den reichsten Milliardären geführt wird, zeigt zugleich, wie stark die Bewertung einzelner Tech-Konzerne und ihrer Gründer das globale Vermögensranking prägt.














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