Nach einem Unfall mit einem auffrisierten E-Scooter in der Stadt Salzburg müssen die Eltern eines 12-Jährigen mit einer Anzeige rechnen. Der Minderjährige war vergangene Woche auf der Kaipromenade unterwegs, als er mit seinem Elektroroller einem Passanten ausweichen musste und stürzte. Der Schüler wurde verletzt ins Uniklinikum eingeliefert.
Nach Angaben der Polizei war der E-Scooter auf einem Rollenprüfstand mit einer Höchstgeschwindigkeit von 39 km/h gemessen worden. Erlaubt sind bei solchen Fahrzeugen maximal 25 Kilometer pro Stunde. Den Erziehungsberechtigten könnte deshalb Beihilfe zu einer Verwaltungsübertretung vorgeworfen werden.
Hans Wolfgruber von der Salzburger Landespolizeidirektion sagte, die Behörden müssten nun klären, inwieweit die Eltern dazu beigetragen haben, dass die Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit überhaupt möglich war. Im Raum steht demnach auch die Frage einer Verletzung der Aufsichtspflicht.
Zusätzlich könnte die Versicherung aussteigen. Das rechtliche Nachspiel betrifft damit nicht nur den Unfall selbst, sondern auch die Umstände, unter denen der E-Scooter genutzt wurde.














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