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Autonomes Fahren in Pekings Innenstadt: Mercedes CLA im Test

Redaktionelle Szene zum Thema „Autonomes Fahren in Pekings Innenstadt: Mercedes CLA im Test“

In der Innenstadt von Peking ist der neue Mercedes CLA in China bereits teilautonom unterwegs. Der Beifahrer nimmt dabei die verworrene Verkehrslage mit Dutzenden Radfahrern und (E-)Mopeds, vielen Fußgängern und plötzlich wechselnden Spuren auf dreispurigen Straßen wahr, während das Fahrzeug die Fahrt weitgehend selbst übernimmt.

Am Steuer sitzt Yunfei. Er muss nur das Ziel im Navi der neuesten CLA-Variante eingeben und während der Fahrt alle 15 Sekunden das Lenkrad berühren, um seine Aufmerksamkeit zu bestätigen. Den Rest übernimmt nach der Aktivierung eine KI-basierte Software von Nvidia. Nur auf Privatstraßen, etwa auf Hotelzufahrten, muss der Fahrer demnach selbst eingreifen.

Für das System sind 27 Sensoren vorgesehen: zehn Kameras, fünf Radarsensoren und zwölf Ultraschallsensoren. Laut Mercedes sollen außerdem 8 Milliarden gefahrene Kilometer und 100 Millionen Videoclips ausgewertet worden sein. Auf der Gegenfahrbahn ereignet sich während der Fahrt ein Unfall mit Blechschaden. Yunfei sagt dazu: „Wir können solch einen Unfall nicht verursachen.“

Mit dem Angebot in China zeigt Mercedes, wie weit der Hersteller bei teilautonomem Fahren bereits ist. In Pekings Verkehr, der aus europäischer Sicht chaotisch wirkt, soll die Technik die Fahrt erleichtern und zugleich für Sicherheit sorgen.

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