Die Montanuniversität Leoben hat eine neue Pilotanlage für die umfassende Nutzung von Biomasse vorgestellt. Mit einer Investition von 5,5 Millionen Euro wurde die Infrastruktur nach Angaben der Universität gestärkt. Ziel ist es, CO2-Emissionen zu senken und fossilen Kohlenstoff zu ersetzen.
Biomasse-Reststoffe sollen in Leoben zu wertvollen Rohstoffen umgewandelt werden. Dafür wird der Vorgang der Pyrolyse genutzt, bei dem stabile Kohlenstoffverbindungen aus Biomasse gewonnen werden können. Diese können in der Metallindustrie fossile Kohlenstoffe ersetzen.
Die Wissenschaftler an der Montanuniversität untersuchen zudem, wie Pyrolysegas besser genutzt werden kann, um ressourcenschonende industrielle Prozesse zu fördern. Die Universität bündelt seit 2020 ihre Forschung zu Wasserstoff und Kohlenstoff.
Die Errichtung der neuen Pilotanlage wurde durch den Just Transition Fund der Europäischen Union ermöglicht. Bei einer Besichtigung betonte EU-Referatsleiter Nicolas Gibert-Morin, dass Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit sich nicht ausschließen müssen.














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