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Tiroler Frauenpreis für Farimehr Mirzakhani-Soldouzi

Redaktionelle Szene zum Thema „Tiroler Frauenpreis für Farimehr Mirzakhani-Soldouzi“

Der Tiroler Frauenpreis 2026 geht an die gebürtige Iranerin Farimehr Mirzakhani-Soldouzi. Die seit den 1990er Jahren in Innsbruck lebende Frau wurde am Montagabend im Landhaus für ihr Engagement für Geflüchtete ausgezeichnet, vor allem für Familien und Frauen aus dem Iran.

Frauenlandesrätin Eva Pawlata (SPÖ) würdigte Mirzakhani-Soldouzi bei der Übergabe als Wegbegleiterin, Mutmacherin und Brückenbauerin. Die Preisträgerin leiste seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zu Gleichstellung, indem sie Frauen und Mädchen begleite, unterstütze und stärke, ihren eigenen Weg zu gehen, so Pawlata.

Engagement in Tirol und Wien

Mirzakhani-Soldouzi kam nach ihrem Informatikstudium in London in den 1980er Jahren nach Wien. Dort unterstützte sie iranische Familien, insbesondere Frauen, die nach Österreich geflüchtet sind. Später übersiedelte sie nach Tirol und setzte ihr Engagement dort auf mehreren Ebenen fort.

In Tirol war sie Mitgründerin des „Iranischen Kulturvereins in Tirol“. Außerdem engagierte sie sich unter anderem im Verein „arge-Schubhaft“, bei „Frauen für Frauen“, bei „Frauen aus allen Ländern“ sowie im Diakonie Flüchtlingsdienst.

2015 initiierte Mirzakhani-Soldouzi in Innsbruck einen Farsi-Unterricht für Kinder, vor allem für Mädchen. Seit 2017 wird das Projekt von der Bildungsdirektion Tirol gefördert. Heute lernen dort über 130 Kinder Farsi, die Hauptsprache im Iran.

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