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Österreicher planen trotz Teuerung ihren Sommerurlaub

Redaktionelle Szene zum Thema „Österreicher planen trotz Teuerung ihren Sommerurlaub“

94 Prozent der Österreicher wollen laut dem aktuellen ÖAMTC-Reisemonitoring im Sommer 2026 verreisen. Trotz Teuerung und der wieder angeheizten Inflation durch den Iran-Krieg bleibt der Urlaub damit für die meisten fix eingeplant. Jeder zweite Österreicher verbringt die Ferien heuer im eigenen Land.

Die Reiselaune bleibt damit hoch, auch wenn viele genauer rechnen als in den Jahren zuvor. 83 Prozent drehen laut der Erhebung an der Kostenschraube. Statt Vier-Sterne-Hotel wird die einfache Pension gebucht, statt täglichem Restaurantbesuch gibt es häufiger den Supermarkt-Snack. Der Urlaub wird also nicht gestrichen, sondern angepasst.

Auch bei der Dauer wird gespart. Der klassische Zwei-Wochen-Trip verliert an Bedeutung, viele Reisende planen kürzere Ferien. Im Schnitt stehen heuer 1189 Euro pro Person für den Sommerurlaub zur Verfügung. Das sind 44 Euro weniger als im Jahr 2025.

Besonders Familien müssen demnach stärker auf das Budget achten. Gleichzeitig bleibt Urlaub in Österreich gefragt. Sommer, Sonne und See sorgen weiterhin dafür, dass sich viele für Ziele im Inland entscheiden. Die Daten zeigen damit ein klares Bild: Die Nachfrage nach Reisen bricht trotz der wirtschaftlichen Belastungen nicht ein, sie verändert sich vor allem bei Dauer und Ausgaben.

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