Die überbetriebliche Lehrwerkstätte Rotenturm bekommt weniger Geld: Die Basisfinanzierung des AMS wurde von 1,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 1,4 Millionen Euro heuer gekürzt. Laut AMS sollen wegen der vergleichsweise hohen Ausbildungskosten die Kapazitäten reduziert werden.
In Rotenturm werden Jugendliche in Metalltechnik und Metallbearbeitung ausgebildet. Der Betreiber der Lehrwerkstätte ist Jugend am Werk. Derzeit sind dort 31 Jugendliche in Metalltechnik in Ausbildung, heuer wurde allerdings noch kein Lehrling fürs erste Lehrjahr aufgenommen.
AMS-Landesleiterin Helene Sengstbratl verwies auf die hohen Kosten am Standort. In Rotenturm blieben die Jugendlichen länger in Ausbildung als an anderen Standorten, was die Ausbildung teurer mache. Bei Jugend am Werk koste die Ausbildung pro Person rund 138.000 Euro, beim BFI in Großpetersdorf etwa 62.000 Euro.
Die FPÖ befürchtet eine Schließung der Lehrwerkstätte. Sengstbratl sprach davon, dass die Konsequenzen aus den Kosten diskutiert werden müssten. Im Herbst werde der Betrieb der Lehrwerkstätte Rotenturm neu ausgeschrieben.
Dabei sei noch offen, wie die Ausschreibung gestaltet werde. Laut Sengstbratl sei denkbar, dass im Bezirk Oberwart nur mehr eine Metallausbildung angeboten wird oder mehrere Berufe zusammengefasst ausgeschrieben werden.














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