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Eigentümer wehren sich gegen Räumung eines Wohnhauses in Wörgl

Redaktionelle Szene zum Thema „Eigentümer wehren sich gegen Räumung eines Wohnhauses in Wörgl“

Die Eigentümer eines Wohnhauses in Wörgl haben Beschwerde gegen einen Bescheid eingelegt, der die Räumung des Gebäudes anordnet. Damit ist die Frist bis 5. Juni ausgesetzt. In dem Haus mussten nach einer anonymen Anzeige innerhalb weniger Wochen 64 Menschen ausziehen.

Auslöser war eine baupolizeiliche Überprüfung, bei der schwere Sicherheitsmängel festgestellt wurden. Nach Angaben von Bürgermeister Michael Riedhart (ÖVP) seien bei der Begehung erhebliche Mängel aufgefallen. Er sagte, ihm sei nichts anderes übrig geblieben, als die Nutzung zu untersagen.

Mehr Wohnungen als genehmigt

Im Gebäude gibt es den Angaben zufolge 36 Wohnungen statt der 24 genehmigten. Wer die illegalen Umbauten veranlasst hat, ist unklar. Das Haus hat mehrere Eigentümer.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist die Lage weiter offen. Viele von ihnen haben sich bereits an die Sozialberatungsstelle Dowas und die Diakonie gewandt. Sie seien in einer äußerst schwierigen Situation, heißt es. Die Opposition im Gemeinderat fordert, dass die Politik handelt.

Stadtrat Christian Kovacevic (SPÖ) sagte, es müsse hinterfragt werden, wie es möglich gewesen sei, dass Wohnungen über Jahre und Jahrzehnte illegal errichtet worden seien und Umbaumaßnahmen nicht gemeldet wurden. Zunächst gehe es nun aber darum, die Betroffenen bei der Suche nach einer Unterkunft zu unterstützen.

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