Die geplanten Einschränkungen beim Parken in der Stadt Salzburg stoßen auch bei den Kaufleuten im Stadtzentrum auf heftigen Widerstand. SPÖ, KPÖ und Grüne wollen die Parkdauer verkürzen und die Gebühren um rund 50 Prozent erhöhen.
Altstadtkauffrau Michaela Schirlbauer kritisierte die Pläne besonders deutlich. Sie sagte, es müsse weiterhin drei Stunden Parkzeit bleiben. Menschen wollten essen gehen, einkaufen und das Flair genießen. Eine kürzere Parkdauer sei aus ihrer Sicht das falsche Signal.
Auch Unternehmerin Julia Gehmacher stellte sich gegen die Verschärfung. Sie verwies darauf, dass es ohnehin immer schwieriger werde, Menschen in die Innenstadt zu locken. Vor allem die geplante Verkürzung der Parkzeit sei problematisch, sagte sie.
Die Kritik kommt nicht nur aus dem Handel, sondern auch von der Opposition. Damit wächst der Druck auf die Stadtregierung, die mit den Änderungen das Parken in Salzburg neu ordnen will. Für die Geschäfte in der Innenstadt steht dabei vor allem die Frage im Raum, wie gut die Kundschaft künftig noch mit dem Auto erreichbar bleibt.














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