Im Lienzer Skigebiet Zettersfeld sind drei neue Hotelprojekte mit mehr als 400 Betten geplant. Die Investoren wollen das Gebiet weiterentwickeln, stoßen mit ihren Vorhaben aber auf Kritik von lokaler Politik und Anrainern.
Ein Hotel mit 250 Betten soll in Zettersfeld Mitte entstehen. Das abgebrannte Jugendheim soll von einem Kärntner Unternehmer umgebaut werden. Bei der Faschingalm sind zusätzlich 40 Betten vorgesehen. Das Zettersfeld habe sich mittlerweile zum wichtigsten Standbein der Lienzer Bergbahnen entwickelt, sagte TVB-Chef und Bergbahnenvorstand Franz Theurl.
Theurl hält solche Projekte für notwendig. „Für die Zettersfelder Bergbahnen sind solche Projekte eigentlich lebensnotwendig. Deshalb brauchen wir natürlich Gäste in der Destination, damit sich das dann auch rechnet mit der Bergbahn“, sagte er.
Die Bergbahnen reagieren auf die mögliche Kapazitätserweiterung auch mit eigenen Ausbauplänen. Geplant ist ein Speicherteich, der das gesamte Zettersfeld samt Südhang mit Kunstschnee versorgen können soll. Längerfristig sind außerdem zwei neue Lifte aufs Goisele oder ins Debanttal angedacht.
„Wir haben die Projekte aufgegleist, wir sind fertig. Das sind natürlich größere Investitionen, die wir stemmen müssen“, sagte Theurl. Wenn es gelinge, die Umsatzsteigerung weiter fortzusetzen und mehr Publikum anzuziehen, könne man diese Vorhaben in Angriff nehmen, so Theurl.














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