TagesPlus.at

Aktuelle Nachrichten aus Österreich und der Welt

Niederösterreichs April zählt zu den trockensten seit Beginn der Messungen

Redaktionelle Szene zum Thema „Niederösterreichs April zählt zu den trockensten seit Beginn der Messungen“

Der April 2026 war in Niederösterreich außergewöhnlich trocken. Nach einer Bilanz der GeoSphere Austria fiel in dem Bundesland im vergangenen Monat um 73 Prozent weniger Regen als im Durchschnitt. Nur Wien war im Bundesländervergleich noch trockener.

Der diesjährige April gehört nach Angaben der GeoSphere Austria zu den trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen. Seit 1858 gab es nur vier Aprilmonate mit weniger Niederschlag. In Niederösterreich war die Trockenheit besonders ausgeprägt: In Retz im Bezirk Hollabrunn und in Allentsteig im Bezirk Zwettl fielen heuer nicht einmal 15 Prozent der üblichen April-Regenmenge.

Trockenheit wirkt sich bereits aus

Die anhaltend geringe Niederschlagsmenge blieb nicht folgenlos. Zuletzt kam es in Niederösterreich zu mehreren Waldbränden, etwa in Krumbach im Bezirk Wiener Neustadt. Wegen der Trockenheit gilt in allen Bezirken des Landes inzwischen die Waldbrandverordnung.

Der April war laut GeoSphere Austria nicht nur trockener als üblich, sondern auch etwas wärmer und sonniger. Außerdem haben viele Baumarten heuer verfrüht zu blühen begonnen, darunter die Süßkirsche und die Hängebirke.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert