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Trumps Vergeltungskurs setzt auch Republikaner unter Druck

Redaktionelle Szene zum Thema „Trumps Vergeltungskurs setzt auch Republikaner unter Druck“

Donald Trumps Vorgehen gegen politische Gegner löst in seiner eigenen Partei Unruhe aus. Republikanische Strategen und Politiker fürchten nach Angaben aus Washington die Besessenheit des Präsidenten, seine Gegner strafrechtlich verfolgen zu lassen.

Am Dienstag hatte Trump seine Vergeltungsschlacht gegen alte Feinde fortgesetzt, indem sein Justizministerium Anklage gegen den ehemaligen FBI-Direktor James Comey erhob. Auslöser sind Vorwürfe, Comeys Social-Media-Posting mit einem Foto von Muscheln und der Zahl „8647“ sei als Drohung gegen das Leben des Präsidenten zu verstehen.

Die Zahl „86“ wird in US-Restaurants als Code für Gerichte benutzt, die nicht mehr auf der Karte stehen. Zugleich soll sie in Gangster-Slang auch für ausgeschaltete oder getötete Gegner stehen. Laut dem Interims-Justizminister Todd Blanche, der zuvor Trumps persönlicher Anwalt war, bezieht sich die „47“ auf den Präsidenten im Weißen Haus.

Es ist bereits das zweite Mal, dass auf Trumps Geheiß Anklage gegen Comey erhoben wurde. Die erste Anklage wurde von einem Gericht zurückgewiesen, weil der Präsident dafür illegal seine eigene Bundesstaatsanwältin eingesetzt hatte. Für Republikaner wächst damit die Sorge, dass Trumps persönlicher Rachekurs auch die eigene Partei belastet.

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