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FLAF: Warum fast neun Milliarden Euro für Familienförderung auf dem Spiel stehen

Redaktionelle Szene zum Thema „FLAF: Warum fast neun Milliarden Euro für Familienförderung auf dem Spiel stehen“

Der Familienlastenausgleichsfonds, kurz FLAF, steht seit Jahren im Zentrum der Debatte über Lohnnebenkosten in Österreich. Über den Fonds werden zentrale Leistungen der Familienförderung finanziert; zugleich geht es um fast neun Milliarden Euro. Ab 2028 soll der Dienstgeberbeitrag von 3,7 auf 2,7 Prozent sinken.

Der FLAF ist damit nicht nur ein Instrument der Familienpolitik, sondern auch ein relevanter Faktor für Unternehmen und ihre Lohnkosten. Die geplante Senkung des Dienstgeberbeitrags betrifft die Finanzierung des Fonds direkt und ist deshalb wirtschaftlich von Bedeutung.

Finanziert werden über den FLAF zentrale Leistungen der Familienförderung in Österreich. Nach den vorliegenden Angaben speist sich der Fonds aus dem Dienstgeberbeitrag, der bislang bei 3,7 Prozent liegt. Mit dem geplanten Rückgang auf 2,7 Prozent ab 2028 verändert sich die Einnahmenseite deutlich.

Die Frage ist damit, welche Leistungen künftig in welchem Ausmaß aus dem Fonds gedeckt werden und wie sich die Finanzierung entwickelt. Der FLAF ist in der Diskussion um Lohnnebenkosten seit Jahren ein Fixpunkt, weil seine Ausgestaltung sowohl die Belastung der Arbeitgeber als auch die Finanzierung familienpolitischer Leistungen betrifft.

Für die Wirtschaft ist vor allem der Zusammenhang zwischen Lohnnebenkosten und Standortkosten relevant. Eine Senkung des Dienstgeberbeitrags kann die Abgabenlast für Unternehmen verändern. Gleichzeitig bleibt der Fonds für die Finanzierung der Familienförderung in Österreich ein zentrales Element.

Mit der vorgesehenen Änderung ab 2028 steht damit eine Verschiebung innerhalb der Finanzierungssystematik bevor. Der FLAF bleibt ein Milliardenfonds, dessen Rolle für Familienleistungen und für die Kostenstruktur von Unternehmen eng miteinander verbunden ist.