In Österreich sind im April 398.342 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosigkeit ist damit um 1,5 Prozent gestiegen. Der Zuwachs betrifft laut AMS ausschließlich Frauen.
Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung in den Bereichen Handel sowie Gesundheits- und Sozialwesen. Dort stieg die Zahl der arbeitslosen Frauen. Für den Arbeitsmarkt bleibt die Lage damit angespannt.
Auch die Langzeitarbeitslosigkeit legte zu. Sie stieg um 13,3 Prozent, die durchschnittliche Dauer liegt bei 134 Tagen. Das verweist auf anhaltende Schwierigkeiten für einen Teil der Arbeitssuchenden, wieder rasch in Beschäftigung zu kommen.
Zugleich gibt es erste Anzeichen einer Konjunkturerholung. Nach den vorliegenden Daten nahm die Zahl der selbstständig Beschäftigten zu, außerdem wurden mehr offene Stellen gemeldet. Trotz dieser Signale bleibt die Zahl der Arbeitslosen weiter auf hohem Niveau.













