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AUA denkt wegen hoher Kerosinkosten über Kurzarbeit nach dem Sommer nach

Redaktionelle Szene zum Thema „AUA denkt wegen hoher Kerosinkosten über Kurzarbeit nach dem Sommer nach“

Die AUA schließt Kurzarbeit nach dem Sommer nicht aus. Hintergrund sind die deutlich gestiegenen Kerosinkosten, die die Rechnung für die Fluglinie spürbar verteuern, obwohl das Unternehmen im ersten Quartal eine höhere Auslastung verzeichnete.

Gleichzeitig blieb der Verlust in den ersten drei Monaten des Jahres mit mehr als 100 Millionen Euro hoch. Damit steht die Österreich-Tochter der Lufthansa trotz besserer Nachfrage weiter unter Kostendruck.

AUA-Chefin Anette Mann sagte, das Unternehmen bereite sich auf alles vor. Eine Entscheidung über mögliche Sparmaßnahmen ist demnach nicht gefallen, Kurzarbeit wird aber als Option für die Zeit nach dem Sommer nicht ausgeschlossen.

Für den Sommer erwartet die AUA am Flughafen Wien-Schwechat allerdings keine Einschränkungen. Trotz der stark steigenden Kerosinpreise rechnet die Fluglinie weiterhin mit robuster Nachfrage.