Die Verhandlungen über ein länderübergreifendes Klimaticket für Kärnten und die Steiermark kommen nicht voran. Bund und Länder streiten über die Kosten und die Tarifbestimmungen für das Angebot, das nach dem fertiggestellten Villacher Bahnhof und mit Blick auf die kommende Verkehrsdrehscheibe an Bedeutung gewinnen soll.
Ein solches Ticket gibt es für die beiden Bundesländer bisher nicht. Damit bleibt offen, unter welchen Bedingungen Fahrgäste künftig ein gemeinsames Klimaticket für Kärnten und die Steiermark nutzen könnten. Die Gespräche stocken, weil sich die Beteiligten bei der Finanzierung und den Regeln für den Tarif nicht einigen.
Die Frage, wer das Klimaticket für Kärnten und die Steiermark zahlen soll, ist damit weiter ungelöst. Das Thema ist auch deshalb relevant, weil der Villacher Bahnhof fertiggestellt ist und als Drehscheibe für den Verkehr dienen soll. Ein abgestimmtes Ticketangebot für beide Länder fehlt jedoch weiterhin.
Der Streit betrifft damit nicht nur eine Tarifffrage, sondern auch die Organisation des öffentlichen Verkehrs über Landesgrenzen hinweg. Solange Bund und Länder keine Einigung erzielen, bleibt das länderübergreifende Klimaticket aus.













