In Salzburg ist die Durchimpfungsrate gegen Humane Papillomaviren (HPV) zu niedrig. Mediziner kritisieren das, weil die Impfung nach ihren Angaben gut vor Gebärmutterhalskrebs schützt und derzeit noch gratis ist.
Österreich erreicht bei der HPV-Impfung derzeit eine Quote von 63 Prozent. Auf EU-Ebene erfüllen aktuell nur Norwegen, Island und Portugal die angestrebte Impfquote von 90 Prozent. In Salzburg ist laut dem HPV-Dashboard des Landes nicht einmal jedes zweite 14-jährige Mädchen vollständig, also mit zwei Dosen, geimpft.
Impfung ab dem neunten Geburtstag empfohlen
Empfohlen wird die Impfung ab dem neunten Geburtstag, sagte die Salzburger Landessanitätsdirektorin Petra Gruber-Juhasz. Das gelte für Mädchen ebenso wie für Burschen. In diesem Alter schlage die Impfung am besten an, der Immunschutz sei dann am höchsten.
In Salzburg gebe es Impfaktionen in der 4. Klasse Volksschule, die angeboten werden. Die Impfung sei aber auch privat möglich, sagte Gruber-Juhasz.
Bis zum 21. Geburtstag ist die zweimalige Impfung kostenlos. Damit soll nach Angaben der Mediziner der Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs verbessert werden. Die HPV-Impfung gilt als Mittel, um spätere Krebserkrankungen zu verhindern.














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