Der FC Bayern München steht vor dem Triple und kann zugleich einen historischen Torrekord in einer Top-Liga angreifen. Nach dem furiosen 4:3 gegen Mainz liegt der Fokus der Münchner nicht nur auf den drei verbliebenen Aufgaben, sondern auch auf einer Saisonbilanz, die außergewöhnlich ausfällt.
Ex-Kapitän Philipp Lahm beschrieb den Eindruck der Bayern mit den Worten: „Sie machen einfach immer weiter“. Mainz-Profi Nadiem Amiri sprach nach der Partie davon, dass die Qualität der Münchner nicht zu verteidigen sei und nannte die Bayern „die beste Mannschaft der Welt“. Das 4:3 trotz eines 0:3-Rückstands unterstrich diese Einschätzung eindrucksvoll.
Auch statistisch setzt sich der deutsche Rekordmeister von der Konkurrenz ab. Während der Ligaschnitt bei erzielten Treffern bei 1,6 liegt, kommt Bayern auf 3,6 Tore pro Spiel. Die Münchner haben damit bereits den eigenen Torrekord übertroffen und könnten nun auch den seit 78 Jahren bestehenden Bestwert für Saisontore in den Top-5-Ligen knacken.
Dieser Rekord gehört bislang dem AC Turin, der in der Saison 1947/48 in 40 Partien 125 Treffer erzielte. Um diese Marke zu erreichen, müssten Harry Kane und Co. in den letzten drei Runden noch zwölf Tore erzielen. Gegner sind Heidenheim, Wolfsburg und Köln.
Dass diese Spiele auf dem Programm stehen, befeuert die Hoffnung der Bayern-Anhänger zusätzlich. Doch im Mittelpunkt bleibt für die Mannschaft von Vincent Kompany zunächst die Jagd nach dem Triple – und erst danach der Blick auf den ewigen Rekord.














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