Im FA-Cup-Halbfinale zwischen Chelsea und Leeds hat ein Haarziehen an Marc Cucurella für Diskussionen gesorgt. Leeds-Stürmer Dominic Calvert-Lewin zog den Chelsea-Verteidiger an den Haaren, sah dafür aber keine Karte und durfte weiterspielen.
Die Szene ereignete sich in einer Partie, in der Chelsea nach einem Tor von Enzo Fernandez mit 1:0 führte. Erst nach einer Überprüfung durch den Videoassistenten (VAR) wurde das Spiel unterbrochen. Anschließend blieb Calvert-Lewin unbestraft, obwohl der Griff an Cucurellas Haarpracht deutlich zu sehen war.
Vergleich mit Martinez-Fall sorgt für Kritik
Für zusätzlichen Ärger sorgte der Vergleich mit einem ähnlichen Vorfall nur zwei Wochen zuvor. Damals hatte Manchester-United-Verteidiger Lisandro Martinez in einem Premier-League-Spiel für dasselbe Foul an Calvert-Lewin die Rote Karte gesehen. Dass nun ausgerechnet Calvert-Lewin nach einem identischen Vergehen ohne Platzverweis davonkam, stieß vor allem bei Anhängern von Manchester United auf heftige Kritik.
Sportlich hatte die Szene am Ausgang des Spiels keine Wende mehr zur Folge. Leeds verlor das Halbfinale mit 0:1 und schied aus. Die unterschiedliche Bewertung derselben Vergehen in zwei Spielen hat die Debatte über die Konsequenz der Schiedsrichterentscheidungen in England jedoch weiter angeheizt.














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