Im Bundesliga-Spiel zwischen Rapid und Salzburg blieb Alexander Schlagers Verletzung der einzige Aufreger. Das ereignisarme Duell in Hütteldorf endete aus Rapid-Sicht dennoch mit einem wichtigen 1:0-Erfolg durch Ercan Kara.
Rund 280 Salzburger fanden sich im Gästesektor des Allianz-Stadions ein, der Rest war fast vollständig in grün-weißer Hand. Für Rapid war das nach vier sieglosen Enttäuschungen ein deutliches Zeichen, und die knapp 24.000 Fans wurden für ihren Besuch belohnt. Die Partie selbst bot allerdings wenig Unterhaltung und wenig spielerische Höhepunkte.
Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup sprach von einer „sehr taktischen“ ersten Halbzeit. Auch insgesamt habe das Spiel „nicht viel hergegeben“, wie Salzburgs Goalie Alexander Schlager die Begegnung einordnete. Der Torhüter blieb bei einem Knieproblem sitzen und musste behandelt werden.
Für Schlager war die Szene besonders heikel: Im Mai 2024 hatte Österreichs Einser-Goalie eine Meniskus-Verletzung in Hütteldorf die EURO gekostet. Diesmal geriet die WM jedoch nicht in Gefahr. Sauer war Schlager vor allem über die Niederlage, die Salzburg in einem Spiel mit wenig Offensivkraft hinnehmen musste.
Für Rapid war der Treffer von Kara damit der einzige entscheidende Moment in einer Partie, die sportlich vor allem durch ihre Zurückhaltung auffiel. Salzburg blieb ohne Antwort, Rapid nahm den Sieg in einem ansonsten unspektakulären Bundesliga-Abend mit.














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