Der GAK steckt nach der 0:1-Niederlage gegen den WAC mitten im Bundesliga-Abstiegskampf. Statt eines möglichen Befreiungsschlags mussten die Roten am Sonntag Fassungslosigkeit hinnehmen, nachdem sie gegen einen Gegner verloren, der zuvor nur einen Sieg in 17 Spielen geholt hatte. Für den GAK ist die Lage damit wieder deutlich angespannter.
„Das Spiel darfst du eigentlich nicht verlieren“, sagte GAK-Sportchef Tino Wawra nach der Partie. Der WAC war sportlich zuletzt selbst angeschlagen, mit einer langen Sieglos-Serie und einer Torsperre von 434 Minuten. Ausgerechnet gegen diesen Gegner kassierte der GAK nun die Niederlage, die das Umfeld in Ernüchterung zurücklässt.
Abstiegskampf statt Europacup-Hoffnungen
Für die Grazer ist die Situation damit klar: Statt weiter von Europa zu träumen, geht es nun um den Klassenerhalt. Wawra formulierte die Lage ungewöhnlich deutlich: „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, haben uns selbst in diese Situation gebracht …“
Die Niederlage gegen den WAC trifft den GAK in einer Phase, in der die Luft im Tabellenkeller ohnehin knapp ist. Nach vier Spielen in Folge ohne Sieg ist der Druck auf die Mannschaft weiter gestiegen. Im Umfeld der Roten herrscht nach dem verpassten Befreiungsschlag Ernüchterung.
Der GAK muss nun rasch reagieren, um nicht noch tiefer in den Abstiegskampf gezogen zu werden. Die nächste Phase der Saison wird für die Grazer damit zur Belastungsprobe.














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