Marius Borg Høiby muss weiter im Gefängnis bleiben. Ein Gericht in Oslo lehnte den Antrag des 29-Jährigen ab, bis zum Urteil mit Fußfessel in seiner Wohnung untergebracht zu werden. Damit blieb sein Vorstoß ohne Erfolg.
Die Anhörung dauerte am Mittwoch rund eine Stunde. Høiby, der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, wollte erreichen, vorläufig aus dem Gefängnis entlassen zu werden. Sein Anwalt argumentierte, dass strenge Bedingungen dennoch einen gewissen Grad an Freiheit ermöglichten und er dann normaler als im Gefängnis leben könne.
Høiby schildert Isolation im Gefängnis
Vor Gericht sagte Høiby selbst aus. Er berichtete, er sitze im Osloer Gefängnis in Einzelhaft und habe extrem wenig menschlichen Kontakt. Nach seinen Angaben bekomme er zwei oder drei Besuche pro Woche. Es sei „ziemlich schwer“, diese lange Zeit ohne soziale Kontakte zu leben, sagte er. Außerdem erklärte er, er merke, wie ihm die Isolation schade.
Der Fall beschäftigt Norwegen seit Wochen. Høiby muss damit auf das Urteil weiter im Gefängnis warten. Eine Fußfessel erhält er vorerst nicht.













