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Kostyuk verweigert Potapowa nach Sieg in Madrid erneut den Handschlag

Redaktionelle Szene zum Thema „Kostyuk verweigert Potapowa nach Sieg in Madrid erneut den Handschlag“

Nach ihrem Halbfinalsieg beim Madrid-Masters hat Marta Kostyuk der Neo-Österreicherin Anastasia Potapowa erneut den Handschlag verweigert. Die Ukrainerin setzte sich am Freitag in Madrid mit 2:6, 6:1, 1:6 durch und erreichte damit erstmals das Endspiel auf dieser Turnierebene.

Potapowa beendete mit der Niederlage ihren Lauf im Halbfinale. Für die 25-Jährige blieb dennoch ein positives Ergebnis: Sie wird ab Montag als Nummer 38 der Weltrangliste geführt werden. Die frühere Russin war erst im Dezember 2025 österreichische Staatsbürgerin geworden und war in Madrid nur als Lucky Loser in den Hauptbewerb gerutscht.

Nach dem verwandelten Matchball kam es nicht zum obligatorischen Handschlag zwischen den beiden Spielerinnen. Kostyuk begründete ihre Entscheidung damit, dass sie nur der ehemaligen Russin Darina Kastkina einen Handshake gebe. Diese habe nicht nur ihren Pass geändert, sondern sich auch öffentlich gegen den Angriffskrieg Russlands ausgesprochen.

Weiter sagte Kostyuk, es gebe viele Spielerinnen, die ihre Nationalität gewechselt hätten. Keine von ihnen habe sich aber gegen den Krieg gewendet oder der Ukraine Unterstützung zugesagt, so die Ukrainerin. Potapowa nannte sie in diesem Zusammenhang nicht ausdrücklich.

Im Endspiel trifft Kostyuk am Samstag auf die Russin Mirra Andrejewa. Wie auch immer diese Partie ausgeht, einen Handschlag wird es danach nach Kostyuks Ankündigung nicht geben.

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