Beim 1:0 von Neumarkt gegen Siezenheim in der Salzburger Liga sorgte nicht nur der Siegtreffer von Erdogan (41.) für Gesprächsstoff, sondern vor allem ein Vorfall vor dem Anpfiff: Neumarkt-Trainer Stanislav Stevic setzte seinen Toptorjäger Elias Atiabou mit 14 Saisontreffern auf die Bank. Atiabou reagierte darauf unzufrieden und verließ das Sportgelände in Siezenheim.
Stevic erklärte nach der Partie, Atiabou sei überrascht gewesen, dass er nicht in der Startelf stand. Der Trainer habe jedoch seinen Matchplan verfolgt. „Er war überrascht, dass er auf der Bank ist, aber ich hatte meinen Matchplan“, sagte Stevic.
Sportlich setzte sich Neumarkt trotz des Vorfalls durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Erdogan nach einem Konter kurz vor der Pause. Danach hielt Torhüter Tim Saller sein Team mit mehreren Paraden im Spiel und verhinderte einen Gegentreffer.
Konsequenzen für Atiabou möglich
Nach dem Abgang seines Stürmers kündigte Stevic eine interne Entscheidung an. Atiabou habe seine Mannschaft im Stich gelassen, sagte der Coach. „Wir schlafen jetzt darüber und werden dann eine Entscheidung treffen“, erklärte Stevic. Für den Torjäger drohen damit Konsequenzen.














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