Thomas Preining und Lucas Auer haben beim DTM-Heimrennen in Spielberg am Samstag für einen österreichischen Doppelsieg gesorgt. Ein solches Ergebnis hat es in der Rennserie noch nie gegeben. Nach dem Premieren-Erfolg stellt sich nun die Frage, ob ein solches Österreich-Doppel auch künftig wieder möglich ist.
Preining sprach von einem „wahnsinnig schönen Tag“ und einem „sehr emotionalen Heimsieg“. Der Porsche-Pilot sagte außerdem: „Mehr geht nicht.“ Seine Eltern jubelten an der Box mit. Gleichzeitig zeigte er sich erleichtert, dass das Rennen aus seiner Sicht „eine Runde zu früh zu Ende“ war. Nach einem Defekt von Kelvin van der Linde, der auf der Strecke ausrollte, kam für die Schlussrunde das Safety-Car auf die Strecke. Dadurch wurde ein direkter Schlagabtausch der beiden Österreicher um den Sieg verhindert.
Auch Lucas Auer trug mit seinem Erfolg im blauen Mercedes zum historischen Ergebnis bei. Die Bilder auf den Tribünen, an den Boxen und in der Fanzone spiegelten die besondere Stimmung beim Saisonauftakt wider. Die DTM „tanzt“ damit zum Start in die Saison gewissermaßen eifrig Walzer.
Ob sich ein solches österreichisches Erfolgsbild bald wiederholen lässt, bleibt offen. Die Frage nach einem „Österreich-Doppel“ in der DTM steht nach Spielberg jedenfalls im Raum.














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