Tadej Pogacar hat den Ardennen-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich zum vierten Mal gewonnen und ist damit nur noch einen Sieg vom Rekord entfernt. Der Straßenrad-Weltmeister setzte sich nach 259,9 Kilometern vor dem französischen Supertalent Paul Seixas durch und feierte den dritten Erfolg in Serie.
Auf der schweren Strecke mit 4.400 Höhenmetern und elf Anstiegen musste der ebenfalls favorisierte Remco Evenepoel früh abreißen lassen. Der Belgier konnte Pogacars Attacke an der rund zehn Prozent steilen Cote de la Redoute etwa 35 Kilometer vor dem Ziel nicht mehr folgen. Zuvor war Evenepoel Teil einer Spitzengruppe gewesen, die sich kurz nach dem Start gebildet hatte. Die 52 Fahrer hatten zwischenzeitlich vier Minuten Vorsprung auf Pogacar und seine Verfolger, wurden aber 94 Kilometer vor dem Ziel wieder eingeholt.
Für Pogacar war es der vierte Sieg bei der „Doyenne“. Die Bestmarke von fünf Erfolgen hält weiterhin Belgiens Radsport-Ikone Eddy Merckx. Frankreich wartet damit weiter auf einen Sieger in Lüttich-Bastogne-Lüttich; zuletzt gewann 1980 Bernard Hinault.
Der 27-Jährige zeigte sich nach dem Rennen erleichtert. „Erneut eines der größten Rennen des Radsports zu gewinnen, bedeutet mir sehr viel. Ich fahre nicht viele Rennen, deshalb habe ich nicht viele Möglichkeiten zu gewinnen. Der Druck ist deshalb immer groß“, sagte Pogacar.
Der Slowene bestritt das Rennen mit Trauerflor.














Leave a Reply