Philipp Schobesberger sagt, dass er sich Fußball „nie im Fernsehen anschauen“ würde. Der 31-Jährige spricht damit über seine ganz persönliche Sicht auf den Sport, den er derzeit beim Fußball-Ostligisten Traiskirchen spielt. Nach Jahren, die vor allem von Verletzungen geprägt waren, ist er aktuell erstmals seit drei Jahren verletzungsfrei und kann wieder regelmäßig kicken.
In acht Jahren beim SK Rapid Wien verpasste Schobesberger wegen seiner körperlichen Probleme insgesamt 150 Partien. Für den ehemaligen Rapid-Spieler war die Zeit in Wien deshalb immer wieder von Ausfällen unterbrochen. Nun steht für ihn wieder das Fußballspielen im Vordergrund. „Ich habe endlich wieder Spaß am Kicken!“, sagt Schobesberger.
Seinen größten Erfolg feierte der Offensivspieler zuvor beim FC Pasching. Mit dem Klub gewann er 2013 den ÖFB-Cup, nachdem Pasching im Verlauf dieser Saison auch Red Bull Salzburg und seinen späteren Herzensverein Rapid Wien ausgeschaltet hatte. Im Finale setzte sich Pasching gegen die Wiener Austria durch.
Schobesberger erinnert sich an diese Cup-Saison als außergewöhnlich. „Diese Cup-Saison war ein Wahnsinn“, sagt er. Der Titel sei eine „Riesenüberraschung“ gewesen, weil sich im Cup zwar oft Favoriten durchsetzen, Pasching damals aber weit über die Erwartungen hinausgegangen sei. Heute ist der frühere Bundesligaspieler im Osten des Landes bei Traiskirchen aktiv und erlebt nach langer Leidenszeit wieder einen Fußballalltag ohne Unterbrechungen.














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