Zach Laput sieht den UBSC Graz vor dem entscheidenden Schritt ins Halbfinale der Basketball-Superliga. Mit einem Heimsieg am Donnerstag um 19 Uhr gegen Wels kann das Team das Halbfinalticket buchen. Dann würde es zum Derby mit Kapfenberg kommen.
Laput hatte nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen Wels in der Best-of-five-Serie die Legionäre zusammengeholt und sie in die Pflicht genommen. „Für einige von uns war es das erste Play-off-Spiel und uns war nicht klar, wie viel intensiver und härter diese Spiele sind“, sagte der US-Amerikaner. „Aber wir haben schnell gemerkt, dass wir da mehr Intensität abliefern müssen.“
Nach diesem Gespräch kippte aus Sicht der Grazer die Serie. Der UBSC gewann die beiden folgenden Spiele gegen Wels und stellte damit die Weichen für das mögliche Weiterkommen. Laput sprach von einem mentalen Problem, nicht von fehlendem Talent: „Wir haben das Talent und das Können, jeden in dieser Liga zu schlagen.“
Für die Partie am Donnerstag fordert er einen klaren Auftritt von Beginn an. Ein Sieg vor heimischem Publikum sei das Ziel, weil es in Wels noch einmal „richtig hart“ werde. Gegen Wels müsse man von der ersten Minute an aggressiv auftreten und im ersten Viertel zeigen, dass man gewinnen wolle. „Sie dürfen nicht das Momentum bekommen“, sagte Laput.
Als Führungsspieler sieht sich der Guard trotz seiner Rolle in dieser Phase nicht. Einen Anführer gebe es nur dann, wenn ihn auch die Mitspieler so sehen. Den größten Vorteil der Grazer beschreibt er als enge Mannschaft, die sich gegenseitig bestärkt. Für eine gute Chemie müsse jeder Einzelne sein Ego verlieren, sagte Laput. Seine persönliche Stärke sieht er vor allem in der Verteidigung. Er wolle immer den besten Spieler des Gegners decken und dafür bekannt sein.














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