Max Verstappen wird seinen bis 2028 laufenden Vertrag bei Red Bull erfüllen. Trotz anhaltender Spekulationen über einen Rücktritt oder einen Wechsel gibt es nach Angaben aus dem Umfeld des Teams derzeit keine Anzeichen für einen vorzeitigen Abschied des Formel-1-Weltmeisters.
Die Unsicherheit war zuletzt gewachsen, weil bei Red Bull zahlreiche Führungskräfte und zentrale Mitarbeiter das Team verlassen haben. Zu den Abgängen zählen Helmut Marko, Christian Horner, Adrian Newey, Jonathan Wheatley, Gianpiero Lambiase, Rob Marshall, Lee Stevenson, Will Courtenay, Steve Winstalney, Vin Dhanani und Michael Broadhurst. Gerüchten zufolge könnte auch Superstrategin Hannah Schmitz folgen.
Mekies und Marko betonen Verstappens Bindung
Vor dem Grand Prix in Miami nahm Teamchef Laurent Mekies Stellung zur Lage um den 27-Jährigen. „Max ist mit Herz und Seele dabei, er steckt seine ganze Energie in dieses Unterfangen, ist mit Leidenschaft bei der Sache“, sagte Mekies. Damit unterstrich er, dass Verstappen trotz der Unruhe im Team weiter voll eingebunden ist.
Auch Helmut Marko verwies auf die sportliche Perspektive. Red Bull habe „einige Probleme am Auto erkannt, Lösungen gefunden“, sagte er. Wenn das Fahrzeug wieder wettbewerbsfähig sei, werde auch die Freude bei Verstappen zurückkehren und sich seine Laune verbessern. Marko verband dies mit der Hoffnung, dass sich die Situation auch durch weitere Reglement-Anpassungen Richtung 2027 stabilisieren könnte.
Für Verstappen bleibt damit vorerst der bestehende Vertrag bis 2028 maßgeblich. Die Diskussionen über einen möglichen Wechsel zu Mercedes oder Ferrari halten zwar an, an der konkreten Bindung des Niederländers an Red Bull ändert das nach den aktuellen Aussagen aber nichts.














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