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Neue Wirkstoffe wecken Hoffnung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Redaktionelle Szene zum Thema „Neue Wirkstoffe wecken Hoffnung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs“

Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs gibt es neue Hoffnung auf wirksamere Behandlungen. Das experimentelle Medikament Daraxonrasib des Herstellers Revolution Medicines hat in frühen Studienphasen bei fast der Hälfte der Patienten zu einer Tumorverkleinerung geführt, wenn es als Erstbehandlung eingesetzt wurde. In einer größeren Spätphasenstudie verdoppelte die Pille das Gesamtüberleben im Vergleich zur herkömmlichen Chemotherapie nahezu.

RAS-Mutation als zentrales Problem

Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den tödlichsten Krebserkrankungen überhaupt. Nur wenige Betroffene überleben die ersten fünf Jahre. Als besonders schwierig gilt die Krankheit, weil mehr als 90 Prozent der Tumore eine bislang kaum therapierbare RAS-Mutation aufweisen.

Daraxonrasib gilt damit als möglicher neuer Ansatz in einem Feld, in dem lange Zeit nur begrenzte Fortschritte erzielt wurden. Der Hersteller Revolution Medicines arbeitet an dem experimentellen Wirkstoff, der in den Studien als Tablette verabreicht wurde.

Fachleute ordnen die Entwicklung als bedeutenden Fortschritt ein. Eileen O’Reilly vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York sprach von einem „entscheidenden Moment“ im Kampf gegen die Krankheit. Auch Andrew Coveler vom Fred Hutch Cancer Center in Seattle sieht in den Ergebnissen eine Zäsur.

Die Befunde geben damit erstmals seit Längerem Anlass zu vorsichtigem Optimismus bei einer Krebsart, die bisher nur schwer behandelbar war.

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