Unhörbarer Schall kann nach einer neuen Studie diffuse Beklemmung auslösen und die Stresshormone im Blut erhöhen. Genau das könnte nach den vorliegenden Angaben in alten Häusern auftreten und so erklären, warum manche Gebäude als „Spukhäuser“ wahrgenommen werden.
Die Untersuchung, die im Fachjournal Frontiers in Behavioral Neuroscience veröffentlicht wurde, bestätigt damit eine Möglichkeit menschlicher Wahrnehmungen abseits der bekannten Sinne, die in alten Häusern vorkommen könnte. Die Idee übersinnlicher Wahrnehmungen ist zwar sehr alt und hält sich weiterhin hartnäckig, wissenschaftliche Untersuchungen dazu fielen bislang jedoch immer wieder ernüchternd aus.
Alte Häuser sind seit langem Gegenstand vieler unheimlicher Geschichten. Nach den neuen Ergebnissen könnte für das Unwohlsein in solchen Gebäuden ein realer physikalischer Auslöser verantwortlich sein: Infraschall, also Schall, der für Menschen nicht hörbar ist.
Damit rückt ein Phänomen in den Blick, das sich nicht mit klassischen Sinneseindrücken erklären lässt, aber offenbar messbare körperliche Reaktionen hervorrufen kann. Die Studie liefert damit einen möglichen wissenschaftlichen Ansatz für ein verbreitetes, kulturübergreifend bekanntes Motiv: das unheimliche Haus.














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