Die drei Nonnen von Goldenstein sind entgegen früherer Ankündigungen nach Rom gereist und haben dort an der Generalaudienz des Papstes teilgenommen. Der Vatikanbesuch der Schwestern sorgt weiter für Fragen, weil zu befürchten sei, dass sie gegen ihren Willen nach Italien gebracht wurden.
Die Ordensfrauen hatten mehrfach erklärt, nicht nach Rom reisen zu wollen. Dennoch traten sie ihren Besuch im Vatikan an. Über den genauen Ablauf ihrer Reise werden in dem Zusammenhang Zweifel geäußert, ebenso über ihren Verbleib vor der Ankunft in Rom.
Die drei Schwestern stehen seit Längerem im Mittelpunkt eines Konflikts um ihren Aufenthalt im Kloster Goldenstein. In den vorliegenden Angaben wird auch auf die Rolle des Salzburger Erzabts Jakob Auer verwiesen. Er ist als Assistent des apostolischen Kommissars für die Nonnen eingesetzt und nach diesen Angaben stets über ihre Schritte informiert gewesen.
Der Vatikan wurde eingeschaltet, um eine Lösung zu finden, die den Wunsch der Nonnen berücksichtigt, im Kloster Goldenstein zu bleiben. Mit der Reise nach Rom ist dieser Streitpunkt nun erneut sichtbar geworden. Die Generalaudienz des Papstes wurde damit für die Nonnen zu einem weiteren Etappenpunkt in einer ungeklärten Angelegenheit.














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