Jonathan Andic, Sohn des Mango-Gründers Isak Andic, hat seine Arbeit im Unternehmen nach seiner Festnahme wegen Mordverdachts ruhen lassen. In einem offenen Brief erklärte der 45-Jährige, er treffe diese Entscheidung „mit Bedauern“, sei aber überzeugt, dass dies „das Beste für das Unternehmen und für mich“ sei. Er wolle seine ganze Energie darauf verwenden, seine Unschuld zu beweisen.
Andic war vergangene Woche in Barcelona festgenommen worden. Ein Richter ordnete Untersuchungshaft an, setzte diese aber gegen eine Kaution von einer Million Euro aus. Zudem musste Andic seinen Reisepass abgeben und darf das Land nicht verlassen.
Der Vorwurf steht im Zusammenhang mit dem Tod seines Vaters im Dezember 2024. Isak Andic war bei einem Familienausflug im Montserrat-Gebirge gestürzt und gestorben. Der Fall wurde zunächst als Unfall eingestuft, später führten widersprüchliche Angaben zu weiteren Ermittlungen.
Jonathan Andic wies den Mordvorwurf in seinem Brief als „unfair und unbegründet“ zurück. Er betonte, er werde seine Unschuld beweisen. Mango-Geschäftsführer Toni Ruiz sicherte ihm Unterstützung zu.













