Der Wiener Quantenphysiker Markus Aspelmeyer wird mit dem Wittgenstein-Preis ausgezeichnet, dem höchstdotierten Wissenschaftspreis Österreichs. Gewürdigt wird damit seine Forschung an der Schnittstelle von Gravitation und Quantenphysik.
Aspelmeyer untersucht, ob Gravitation quantenmechanische Eigenschaften besitzt. Sein Ziel ist es, die Gesetze der Quantenphysik auf Raumzeit und Gravitation anzuwenden und damit eine der grundlegenden Fragen der modernen Physik zu prüfen.
In spezialisierten Laboren versetzt sein Team Glasteilchen in Quantenzustände, um die Notwendigkeit einer Quantentheorie der Gravitation zu erforschen. Die Arbeit gilt als Pionierleistung in einem Feld, das zentrale Grundlagen der Physik berührt.
Mit dem Preis erhält Aspelmeyer und sein Team nach eigenen Angaben Unabhängigkeit und Momentum für die weitere Forschung. Der Wittgenstein-Preis wird als Investition in die Zukunft verstanden und soll herausragende wissenschaftliche Karrieren fördern.













