In Albany im US-Bundesstaat New York haben Wildhüter am Dienstag einen Schwarzbären von einem Baum geholt, auf den das Tier im Wohnquartier geklettert war und von dem es nicht mehr allein herunterkam. Für die Rettung wurde der Bereich abgesperrt, mehrere Straßen waren vorübergehend nicht befahrbar.
Nach Angaben der Behörden entschieden sich die Wildhüter dazu, den Bären zu betäuben und anschließend mit einem Netz aufzufangen. So konnte das Tier sicher geborgen werden. Die Aktion erforderte einen größeren Einsatz von Sicherheitskräften, um Anwohner und Helfer zu schützen.
Der Rettungseinsatz wurde aufgezeichnet. In sozialen Medien sorgte das Vorgehen später für Empörung. Der Schwarzbär wurde nach der Bergung in die Catskill Mountains zurückgebracht.
Begegnungen mit Bären gelten in der Region im Frühling als nicht ungewöhnlich. Der Vorfall in Albany zeigt dennoch, wie schnell sich ein solcher Ausflug in ein Wohngebiet zu einem Einsatz mit Straßensperren und Wildhütern entwickeln kann.














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