Barfußgehen gilt in vielen Kulturen und Religionen als Zeichen von Natürlichkeit und Offenheit. Ein Beitrag zum Thema stellt die Frage, ob ein Mensch ohne Schuhe auch wahrhaftiger ist – und kommt zu dem Schluss, dass unsere Ehrlichkeit „unten“ beginnt. Ganz so plakativ sei es zwar nicht, heißt es, „aber auch nicht viel anders“.
Der Text verweist darauf, dass der Barfußgang in Südostasien und Afrika weit verbreitet war oder ist. In anderen Regionen entwickelte sich das Gehen ohne Schuhe dagegen zu einem Trend. Genannt werden etwa Neuseelands Städte, in denen mittlerweile auffallend viele Menschen ohne Schuhe unterwegs seien. Auch in Teilen Europas und Nordamerikas nehme die sogenannte „Barefoot Movement“ zu.
Der Beitrag setzt damit auf ein Motiv, das kulturelle Praxis und modernes Lebensgefühl verbindet. Ohne Schuhe kommen Menschen auf die Welt, ohne Schuhe verlassen sie sie wieder, heißt es dort sinngemäß. Dazwischen stehe das Verhältnis zum Barfußgehen offenbar für mehr als nur eine Frage des Komforts.
Der Artikel stellt dabei nicht eine medizinische oder sportliche Debatte in den Vordergrund, sondern die symbolische Bedeutung des Schuhausziehens. Das Bild dient als Ausgangspunkt für die Frage, wann Menschen aufhören zu lügen – und warum ausgerechnet der Moment ohne Schuhe als besonders ehrlich gelten kann.














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